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Weitere Tiere in Wort und Bild
Rothirsch
Der Rothirsch ist eine weit verbreitete Hirschart, bei der man viele Unterarten unterscheiden kann. Auch die Stimme, mit der die Hirsche zur Brunftzeit ihre Artgenossen beeindrucken wollen, variiert von Gebiet zu Gebiet. Männchen und Weibchen treffen nur in der Brunftzeit zusammen, die übrigen elf Monate des Jahres leben sie in getrennten Rudeln. Das Geweih der Hirsche wird jährlich abgeworfen und neu gebildet.
Gämse
Im Sommer halten sich die Gämse in kleinen Rudeln oberhalb der Waldgrenze auf. Im Winter kommt sie in tiefere Lagen. Das im Sommer kurze braune, im Winter langhaarige und dichte fast schwarze Fell, bildet von Nacken bis zur Kruppe vor dem Schwanz eine Stehmähne, aus der die Haare für den "Gamsbart" gezupft werden. Gämsen können ausgezeichnet klettern. Geißen und Jungböcke bilden den Sommer über getrennte Rudel alte Böcke sind meist Einzelgänger.
Steinbock
Der Steinbock ist eine stämmige Wildziegenart, deren Böcke einen Kinnbart und kräftige, sichelförmig nach hinten geschwungene Hörner haben. Der Alpensteinbock war Mitte des 19. Jahrhunderts durch hemmungslose Jagd und Wilderei fast ausgerottet, denn alle Körperteile galten als gute Medizin und die Apotheken zahlten hohe Preise dafür. Heute leben Nachkommen dieser letzten Tiere in vielen Gebieten. Sie sind ausgezeichnete Kletterer und halten sich meist in Felsgebieten oberhalb von 2500 Meter Höhe auf.
Dachs
Der Dachs ist mit knapp 1 Meter Länge der größte Vertreter der einheim ischen Marder. Die hellgrauen Haare des Rückens sind schwärzlich durchsetzt, der weiße Kopf zeigt beidseitig einen schwarzen Streifen. Die Unterseite ist bräunlich schwarz. Er lebt vorwiegend im Wald und ist nur in der Dämmerung nachts auf Nahrungssuche. Er stöbert nach Regenwürmern und Schnecken, Hummel- und Wespennestern, Mäuse und Vogeleiern, aber auch nach Beeren und saftigen Wurzeln. Im Winter hält der Dachs Winterruhe und zehrt von seiner Speckschicht.
Feldhase
Der Feldhase ist der größte der etwa 40 Hasen- und Kaninchenarten der Erde. Der Hase ist dämmerungsaktiv, geht morgens und abends zum Fressen und ruht tagsüber. Außer vielen Pflanzenarten nimmt er gelegentlich auch Kleintiere zu sich. Er kann sehr schnell laufen und bei höchster Geschwindigkeit noch Haken schlagen, um einen Verfolger abzuschütteln.